Prepaid Surfsticks – Mobiles Internet ohne Vertragsbindung

mobiles InternetDer Prepaid Surfstick ist zu einer interessanten und beliebten Methode geworden, das Internet mobil und auch als Dauerlösung nutzen zu können. Doch was hat es mit einem Prepaid Surfstick auf sich?

Es ist dies ein USB-Stick, in welchen eine SIM-Karte einmontiert ist, die sich über den Mobilfunk in das Netz einloggt. Derzeit ist es noch üblich, dass diese Empfangseinheiten über UTMS (nicht schneller als 14,4 Megabit pro Sekunde) arbeiten – doch langfristig sind es gerade die Surfsticks überhaupt, die der Gemeinschaft der Internetnutzer den allgemeinen Zugang zur vierten Generation des Internet, nämlich LTE, ermöglichen.

Prepaid Surfsticks werden von den vier in Deutschland arbeitenden Mobilfunkgesellschaften (E-Plus, Vodafone, T-Online und O2) angeboten. Mitunter über Drittfirmen (z. B.: Discosurf, BigSim, Simply und andere).

Was sollte unbedingt beim Vergleich von Prepaid Surfsticks beachtet werden?

Zunächst sind es die eigenen Gewohnheiten (oder Notwendigkeiten in der Zukunft), mit dem Internet überhaupt umzugehen. Es gibt jene, denen reicht es, wenn sie einmal in der Woche ihre E-Mails abrufen – dann wiederum andere, die online einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder diejenigen, die über ein großes Freundesnetz (auch und gerade online) verfügen, mit dem es notwendig ist, mindestens jeden zweiten Tag eine Kommunikation über das Internet aufzubauen und zu pflegen. Informationen zu aktuellen Angeboten finden sich im Surfstick Vergleich.

Prepaid-Angebote angepasst an die eigenen Surfgewohnheiten

SurfstickGenau für diese Nutzerkategorien befinden sich unterschiedliche Angebote der Prepaid-Surfsticks auf dem Markt. Nachdem bei allen generell eine einmalige Einrichtungsgebühr bzw. Versandgebühr angefallen ist (wie hoch diese ist, erklärt sich aus der im Voraus detailliert durchgeführten Lektüre der Allgemeinen Geschäftsbedingungen), kann man nun zwischen einer Tages-, einer Wochen- oder einer Monatsflatrate unterscheiden, die nun als Betrag auf das Prepaid-Konto gebucht wird.

Surfgebühren und Datenbegrenzungen

Die Tagesgebühr leistet es, dass der Verbraucher 24 Stunden lang das Internet über den Surfstick ab dem Zeitpunkt nutzen kann, ab welchem er sich eingeloggt hat. Nach 24 Stunden ist dann eine weitere Vorauszahlung fällig, um diesen Vorgang zu wiederholen. Entsprechend gilt dies für die Woche oder den Monat. Doch – und auch hier wird wieder die Kenntnisnahme der AGB wichtig – geht es nicht um den alleinigen Zeitfaktor.

Nämlich sollte der Verbraucher vor der definitiven Anschaffung eines Prepaid-Surfsticks genau darauf achten, ob der von ihm anvisierte Anbieter auch eine Datenbegrenzung festlegt – und etwa nach dem folgenden Prinzip arbeitet: Der im Voraus auf ein Prepaid-Konto gezahlte Betrag ist dann seitens des Dienstleisters entgolten, wenn entweder ein Tag (eine Woche, ein Monat) verstrichen ist – ODER wenn der Verbraucher eine bestimmte Datenmenge bei dem Besuch von Webseiten verbraucht hat. Es gilt in diesen Fällen, was zuerst eintrifft (also kann jemand auch seine Tagesflatrate bereits nach einer Stunde aufgebraucht haben, nur weil er entsprechend viel Datenvolumen nutzte).

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